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Elsa -
oder: Menschen wie diese!!!!! Es war einmal…
Eines Tages meldete sich ein netter Mann bei mir per Telefon und teilte mit, dass er gerne Elsa ein Zuhause geben würde. Nach einem langen Gespräch mit Uli und nachdem er noch unseren Fragebogen für Interessenten ausgefüllt hatte, besuchte ihn jemand zu Hause, um zu sehen, wo Elsa dann künftig leben würde. Alles schien perfekt. Sein bester Freund Ralf, genannt Heini, welcher in der Einliegerwohnung bei ihm im Haus lebt und sich immer mit um seine vorherige Hündin gekümmert hatte, kam zu Besuch, um Elsa kennen zu lernen. Um kurz etwas über Elsa zu erwähnen: Sie erholte sich blendend, ihre
Liegeschwielen, welche sie mitbrachte, gingen weg und sie tobte bei uns
mit den Rüden. Einer hatte es ihr besonders angetan: der Lucky! Also, Heini und Uli kamen und
lernten auch Lucky kennen. Schnell merkten sie, wie innig die beiden
Hunde mit einander waren. So kamen Zweifel auf, Zweifel, ob man sie
überhaupt trennen könnte. Gut, man stimmte mir zu und es
sollte Elsa sein. Ein lang gebuchter Wochenurlaub, ein paar Tage später,
stand nun noch zwischen Elsas Auszug und ihrem neuen Zuhause. Dienstag flog Uli mit Heini ins
Ausland und am Donnerstag darauf hatten wir den Untersuchungstermin. Irgendwann fielen bei mir die Worte
und Sätze: Schicksal, Vorbestimmung, vielleicht solltest gerade Du jetzt
für Elsa kommen, bevor es ihr schlecht ginge und wir es erst
festgestellt hätten, wenn es für sie zu spät ist. Ich weiß nicht, was
noch alles. Wir hörten nach Ewigkeiten auf zu telefonieren und sagten, dass wir morgen noch mal sprechen wollten . Es war gegen 23 Uhr am 27.09.2006. Ich schickte ihm noch eine SMS, dass es mir so leid täte, für ihn und Elsa, ich könne es aber auch nicht ändern und ihm auch keine Entscheidung abnehmen. Am 27. September 2006 um 23 Uhr 52 Minuten und 21 Sekunden kam eine SMS zurück: Mach Lucky mit fertig, ich möchte die beiden nicht trennen, vielleicht lebt Elsa dadurch länger. Ich rufe Dich morgen früh an.
Am liebsten würde ich die Geschichte
hier enden lassen. MENSCHEN WIE DIESE! Wie oft finden wir sie? Wären Sie einer von ihnen? Wie hätten Sie entschieden? Ist es nicht nur unser eigener Egoismus, wenn wir uns gegen einen todkranken Hund entscheiden? Unserem seelischen Schmerz Vorrang geben, den wir nicht erleben wollen? Wie egoistisch sind wir, lassen lieber alte oder auch jüngere schwer kranke Hunde in einem Tierheimzwinger sterben, als ihnen einen Platz, nicht nur auf unserer Couch, sondern auch in unserem Herzen, für die kurze Zeit zu geben? Der Hund lebt im Jetzt, nicht in der Zukunft. Für ihn zählt das heute, er weiß nicht, wie viel Zeit er bei ihnen verbringen durfte. Für ihn zählt, dass er sie verbringen durfte. Was zählt für Sie, wenn Sie mal tief in Ihre Seele schauen? Wenn viele Menschen, welche ihr Leben mit Hunden verbringen, sich entschließen, davon nur einen einzigen todkranken Hund zu begleiten, würde es niemals einen Hund geben, der in einem Tierheim alleine sterben müsste! Nur einen Einzigen! Was leisten wir im Leben? Ich meine nicht Erfolg im Beruf usw., Spenden für gemeinnützige Zwecke, ich meine, was tun wir wirklich selber ohne Rücksicht auf uns selbst? Es tut uns im Herzen weh, aber es gibt unserem Herzen, unserer Seele, etwas, was wir nicht kaufen, nicht bezahlen können: Menschlichkeit! MENSCHEN WIE DIESE! Sind SIE einer davon? Wenn ja, melden Sie sich bitte bei mir. Ich werde mit Ihnen Ihren Hund, den EINEN, finden. Egal, welche Rasse! Ich lasse Sie jetzt allein…. c.prochnow@staffordshire-hilfe.de oder unter 030-796 13 07 Elsa hat ihren Uli, ihren Heini und nicht zu vergessen ihren Lucky noch nicht allein gelassen. Es geht ihr erstaunlich gut und sie genießt das, was ihr so lange verwehrt war: Die Liebe, das Herz von Menschen Wir hoffen, dass sie noch lange ihren Menschen durch feuchte Hundeküsse danken kann. Meinen Dank und Respekt an Uli und Heini! Christine Prochnow Dieser Text darf gerne weiterverbreitet werden!
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