HUNDSHUUS wünscht allen Urlaubern unvergessliche Ferien........

 

Reuters

 

......in der Hoffnung, dass Fido mitfahren darf, um sein Rudel einmal ganz entspannt und locker zu erleben. Sollte das nicht möglich sein, so hoffe ich, dass Sie Ihren Fido nicht in einer dieser Hundepensionen abgegeben haben, die sich nicht von Tierheimen unterscheiden: kleiner Zwinger an kleinem Zwinger aufgereiht, Unmengen von dahinter weggesperrten, bellenden, frustrierten Hunden, die völlig verstört sind aufgrund des Krachs, der Gerüche, der ungewohnten Atmosphäre.
Zum Teil sind sie gezwungen, in ihren eigenen Zwinger zu urinieren, oftmals auch ihre "grossen Geschäfte" darin zu verrichten. Ich habe mich immer gewundert, wie Menschen es fertig bringen, in den Urlaub zu fahren und diesen zu geniessen, wenn sie wissen, wie ihr Hund zuhause untergebracht ist.
Es gibt vielfältige Alternativen zu solchen Hundepensionen:

1. Sie machen einen hundefreundlichen Urlaub. Mieten also in einem Ihrer bevorzugten Länder ein Haus, dass Hunde gestattet, womöglich mit eingezäuntem Garten wirbt. Wundervolle Häuser und Fereinwohnungen finden Sie unter www.mit-hund-und-kegel.de

2. Sie lassen Ihren Fido durch Verwandte, Bekannte oder Freunde in seiner heimischen Umgebung versorgen. Für Leute schöner Häuser sicher die beste Lösung, zumal jeder gerne einmal in so einer Umgebung für einige Wochen wohnen möchte. Dazu kann man u.U. auch fremde Personen einladen, die man vorher in aller Ruhe über eine der vielen Tiersitter-Seiten im Internet kennen gelernt hat und mit der man evtl. auf Gegenseitigkeit seine Hunde "tauscht".
3. Fido zieht um. Und zwar mit Sack und Pack zu seiner Aufsichtsperson. Das beinhaltet seinen Korb, seine Leine, Futternäpfe, gewohntes Futter, einen Speiseplan (mit evtl. Angaben über Medikamente), seinen Impfpass, eine Notiz über die wann zuletzt durchgeführte Wurmkur mit Flohprophylaxe, eine langen Liste von Personen, die im Notfall (medizinisch oder organisatorisch) Ansprechpartner wären und auch mit Fido vertraut sind. Vor allen Dingen aber mit einem Adressanhänger am Halsband, der nicht Fidos alte Telefonnummer anzeigt, denn dort ist für einige Wochen niemand zu erreichen, sondern die AKTUELLE Telefonnummer. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Hund den Sinn seines Umzugs nicht versteht und wieder nach Hause laufen möchte, ist nicht gering. Und Leute, die mit Hunden nicht vertraut sind, machen immer wieder Kardinalsfehler, indem sie die Halsbänder zu lose lassen, die Geschirre nicht korrekt umlegen, sich die Leine aus der Hand reissen lassen oder einfach erwarten, dass der Hund schon bleiben möge und ihn bei Spaziergängen von der Leine lassen. Ausser im sicher eingezäunten Garten hat Fido Leinenzwang, was wirklich kein Problem für eine begrenzte Zeit darstellt.
4. Sie suchen eine Hundepension, in der nicht mehr als ca. 10 Tiere gehalten werden, die Gruppenhaltung anbietet, die grosse Hundeausläufe, reichlich Spielzeug und gemütliche "Schlafräume" besitzt. Der Aufenthalt in einer Hundepension kann auch für einen Hund ein positives Erlebnis werden, er muss nicht wie im "Knast" in Isolierhaft seine Zeit verbringen. Erkundigen Sie sich am besten in der Nachbarschaft, ob die Leute beobachten konnten, dass die Pensionstiere spazieren geführt werden. Wenn auch noch das zutrifft, dann aber schnellstens buchen. Solche Pensionen sind heiss begehrt und eine Anmeldefrist von 6 Monaten nichts ungewöhnliches.

Noch eine Bitte an Sie, egal ob Sie bereits Hundehalter sind oder nicht.
Wenn Sie Ihren Urlaub im Süden verbringen und schreckliche Zustände bei der Tierhaltung sehen, verschliessen Sie nicht die Augen.
Bringen Sie Wasser oder Futter zu halb verdursteten Tieren, reden Sie mit den Haltern (auch, wenn jeder nur seine Muttersprache spricht. Man versteht sich auch so...). Wenn Sie den persönlichen Kontakt scheuen, gehen Sie zur Polizei, zum Bürgermeister, zum Touristenbüro. Der Tourismus ist eine grosse Einnahmequelle, verstimmte oder sogar empörte Touristen haben erstaunliche Macht, Missstände zu beheben oder öffentlich zu machen.

Und eine ganz wichtige Sache zum Schluss: Sollten Sie ohne Hund eine Flugreise machen, schauen Sie vorher auf die website
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www.flugpaten.de

(es gibt eine zweite, etwas andere)
+ www.flugpate.de
Dort finden Sie eventuell genau IHRE FLUGROUTE, die von Tierschutzorganisationen ebenfalls genutzt wird. Stellen Sie sich als sogenannter Flugpate für Hunde zur Verfügung. Es kostet Sie nichts, es macht keinen Umstand für Sie. Da die Fluglinien die Tiere zu einem geringen Preis nur nach Deutschland befördern, wenn Leute mit ihrem Namen pro forma Begleiter sind, ist es für Hunde aus dem Ausland die einzige Chance schnell zu den neuen Haltern zu gelangen. Gibt es keine offiziellen Flugbegleiter, wird der Hund als Fracht befördert, was unglaublich höher im Preis ist.

Sie können aber auch auf dem HINFLUG schon Gutes tun, indem Sie Flugboxen mit in den Süden nehmen. Auch hier das gleiche: Keine Kosten für Sie, alles wird organisiert.

Bitte tun Sie eine gute Tat in Zusammenhang mit Ihren wohlverdienten Ferien.

 

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