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Klein, aber Terrier:
ELLIS
* 10.9.2006 – 30 cm Schulterhöhe – 7 kg – kastriert – entwurmt - geimpft
- gechippt – registriert
Sie mögen Terrier und deren eigenen Kopf? Sie
sind in der Lage, Dinge konsequent und mit Autorität durchzusetzen? Die
Vorstellung, fette Hunde auf Schmusekissen in Sofaecken als
Kuscheldeppen zu platzieren, ist Ihnen fremd?
Wenn es sich so verhält, dann sollten Sie ihr Auto volltanken und sich
auf den Weg ins Hundshuus machen…..
Hier wohnt ein bezauberndes kleines Bündel mit
silbrig-seidigem Haar und runden
Knopfaugen, das weit davon entfernt ist, ein Depp zu sein. Es handelt sich um den Terrier (!) Ellis, der
nach einer schweren Erkrankung seiner
bisherigen Besitzerin von der Etagenwohnung in einer Kleinstadt
in das ebenerdige, hundebewohnte Hundshuus umzog.
Und er geniesst es in vollen Zügen!
Da werden die Blätterhaufen überrannt, die geworfenen winzigen Leckerlis mit voller Konzentration am Waldboden gesucht, da wird die doofe Katze durch den Zaun hindurch fertiggemacht, die grossen Hunde im eigenen Rudel bei deren Toberei angepöbelt und vieles mehr an Spassdingen gemacht. Zur Erntezeit der Äpfel und Birnen hat Ellis mit Begeisterung die anderen Hunde imitiert und schmatzend seine tägliche Obstration verspeist. Nach einer gründlichen Zahnreinigung beim
Tierarzt habe ich seine Ernährung umgestellt und er frisst nun
genüsslich seine Hühnerflügel, Hähnchenhälse und den Pansen – mit
anderen Worten: Ellis wird, wie das gesamte Rudel auch, gebarft.
Ellis ist ein „ganzer Hund“, ein Terrier eben, der erzogen werden möchte, der es liebt, lange Spaziergänge in einsamer Natur zu machen und der auch die Gesellschaft anderer Hunde mag.
Bei seiner vorherigen Halterin nahm sich Ellis einige Freiheiten heraus,
die geduldet wurden, bzw. bei denen eine Korrektur nicht erfolgte.
So hatte Ellis die Angewohnheit (der auf Grund des städtischen Umfelds
ständig an der Kastenleine lief), jeden für ihn sichtbaren Hund wir ein
Berserker zu verbellen und zu bepöbeln.
Hier vor Ort läuft Ellis im Geschirr und Schleppleine und hat gelernt,
beim Anblick eines anderen Hundes umzudrehen und sich ein Stückchen
Wurst zu holen. Ebenso ist er innerhalb des Rudels inzwischen in einer
Hierarchie gut eingebettet – dachte er anfangs doch, er könne von Bett
und Sessel herunter ein Kommando vorgeben. Ich persönlich empfinde
diesen überaus rührenden Hund als leichtführig, bin aber auch immer von
Terriern umgeben gewesen und lasse mich in Folge dessen mit ihnen selten
auf "Diskussionen" ein……
Dieser kleine und so verführerische Hund hat neue Besitzer verdient, die
ihn lenken und die Gangart vorgeben und sich nicht von einem
Terrier-Tyrannen vorführen lassen. Bislang lebte Ellis niemals alleine,
eine Haltung bei berufstätigen Menschen als Einzelhund ist deshalb nicht
angebracht. Der grosse Nachteil – gleichzeitig auch Vorteil -
von diesem Schatz ist seine geringe Grösse. Aus mir nicht näher
bekannten Gründen ist Ellis
IMMER schmutzig, wenn wir herein kommen. Jule, unsere fast gleich kleine
Hündin, wird nie abgeduscht, da ihre kleinen Pfoten nie schmutzig sind.
Ellis dagegen hat regelrechte Matschstiefel an und auch der Bauch
enthält eine gute Schicht Sand, Matsch und Blätter. Der kleine Hundemann
hat gelernt, bei Gabe von Leckerlis freiwillig in die Hundedusche zu
kommen und sich mit warmem Wasser Bauch und Beine abwaschen zu lassen.
Der Pflegeaufwand dieses tiefer gelegten Modells ist also nicht zu
unterschätzen und da sein Original-Fell lang und lockig ist, sollte auch
der Hundefriseur 2-3 mal im Jahr
zu einem flotten Schnitt aufgesucht werden.
Wenn Sie also ländlich mit eigenem Haus und
Garten wohnen, einen bezaubernden Terrier als Einzel- oder Zweithund
adoptieren möchten und dazu auch noch ganz sicher sind, dass IHRE
Vorgaben und nicht die des Hundes ausgeführt werden, dann melden Sie
sich bitte mit der Schilderung einiger persönlicher Angaben per mail und
wir besprechen ggf. einen Besuchstermin.
Die bekannte Adresse ist
info@hundshuus.de
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